
Meine Philosophie im Umgang mit Hunden
Heute werben viele Hundeschulen mit gewaltfreiem Training und versprechen Methoden, die angeblich jedes Problem lösen können. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch häufig, dass diese Ansätze umfangreiches Equipment oder ein sekundengenaues Reagieren der Menschen erfordern.
Als ich selbst meine Reise als Hundebesitzerin begann, begegnete ich ebenfalls verschiedenen Trainingsmethoden und Hundeschulen. Für mich fühlte sich vieles kompliziert und anstrengend an – ständig an Clicker, Markerworte oder Übungen denken zu müssen.
Meine Hündin Rosalie hatte ohnehin wenig Interesse an Gehorsamsübungen, die für sie keinen erkennbaren Sinn ergaben. Also begann ich, mich zu fragen, ob es nicht auch einen anderen Weg geben könnte.
Ein neuer Blick auf das Zusammenleben mit Hunden
2013 lernte ich auf einem Seminar Marlen Brandenberg kennen. Dort eröffnete sich mir eine völlig neue Perspektive auf das Zusammenleben mit Hunden.
Ich begann, die Welt stärker aus der Sicht meines Hundes zu betrachten: nicht nur zu erwarten, dass der Hund sich an unsere Welt anpasst, sondern zu verstehen, was er braucht, um sich sicher und wohlzufühlen.
Diese Erkenntnis hat meinen weiteren Weg entscheidend geprägt.
Verständnis statt Training
Wenn wir lernen, unsere Hunde wirklich zu verstehen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen, verändern sich viele Situationen im Alltag ganz von selbst.
Oft verschwinden Unsicherheiten oder kleinere Probleme bereits, wenn wir an den richtigen Stellschrauben drehen und den Alltag entsprechend anpassen.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht um starres Training oder das perfekte Ausführen von Übungen, sondern um ein Zusammenleben, das auf Verständnis, Orientierung und Vertrauen basiert.
Ganzheitliche Betrachtung des Hundes
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist die ganzheitliche Betrachtung des Mensch-Hund-Teams.
Gemeinsam schauen wir uns an:
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den Alltag des Hundes
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seine Bedürfnisse und Erfahrungen
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mögliche Stressfaktoren
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gesundheitliche und ernährungsbedingte Einflüsse
So lassen sich die Ursachen für bestimmte Verhaltensweisen besser erkennen und nachhaltige Lösungen entwickeln.
Wenn Sie eine reine Symptombekämpfung erwarten, sind Sie bei mir nicht richtig. Mein Ziel ist es, langfristige Veränderungen zu erreichen, die sowohl für den Hund als auch für den Menschen stimmig sind.
Für welche Hunde ich arbeite
Bei mir sind Hunde jeden Alters und jeder Rasse willkommen.
Besonders häufig begleite ich:
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Hunde aus dem Tierschutz
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Straßenhunde aus dem Ausland
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unsichere oder ängstliche Hunde
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Welpen und Junghunde in ihrer Entwicklungsphase
Gerade in diesen Lebensphasen ist es wichtig, Orientierung und Sicherheit zu geben, ohne den Hund zu überfordern.
Individuelle Begleitung statt Gruppenstunden
Meine Arbeit erfolgt grundsätzlich in Einzelstunden.
Jedes Mensch-Hund-Team bringt eine eigene Geschichte, individuelle Herausforderungen und unterschiedliche Bedürfnisse mit. In Einzelstunden kann ich mich vollständig auf Sie und Ihren Hund konzentrieren und gemeinsam mit Ihnen Lösungen entwickeln, die zu Ihrem Alltag passen.
Mein Ziel ist es, eine Basis für ein harmonisches Zusammenleben zu schaffen – geprägt von Verständnis, Vertrauen und einer echten Freundschaft zwischen Mensch und Hund.
In meinem Blog teile ich regelmäßig Fachwissen und praktische Alltagstipps rund um das Zusammenleben mit Hunden.
Wenn Sie mehr über meinen persönlichen Weg zur Arbeit mit Hunden erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf der Seite Ina Hellmann.
